Aldous Huxley, Ape and Essence (1948)
Ein kurzer Roman und ein lesbarer Beweis, warum Huxley es in Hollywood nicht geschafft hat. Dieses Buch war zu der Zeit (1948) nicht verfilmbar und auch heute böte sich nur ein Horror-Porno an. Die Frauen, vessel of the unholiness, müssen das ganze Jahr schuften, bis sie die zwei Wochen nach Day of Belial (Tag des Satans) von allen Seiten begattet werden. Wirklich eine irrwitzige Story, die jener Befruchtungsthematik allerdings kaum Text widmet. Auch die aufgeschlitzten deformed babies, die in einen dunklen Krater geworfen werden, werden nebenbei erwähnt (Dr Poole fainted). Wie das gelobte Land der Hots (die immer Fickbaren oder Fickenden, not in those words) aussieht und ob Loola und der anfangs jungfräuhliche Muttersohn Dr. Poole es je erreichen, bleibt offen. Die 40 Seiten Vorgeplänkel um den fiktiven und verstorbenen Autor von Ape & Essence (dritte Wand) kann man skippen. Grundsätzlich auch sehr sexistisches Buch. Ich gebe ihm 2 von 5 Sternen oder 3 von 6. Zum Glück war es kurz.